27. Oktober 2021

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AIBA: Jurist McLaren untersucht Olympia-Vorfälle 2016

Der Amateurbox-Weltverband will Vorwürfe wegen möglicher Korruption und Manipulationen bei Kämpfen bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro untersuchen lassen.

Dazu verpflichtete die AIBA den renommierten Sportrechtler Richard McLaren. Der Kanadier wurde bekannt durch den 2016 nach ihm benannten McLaren-Report über das systematische Staatsdoping in Russland.

«Unser Team wird eine unabhängige Untersuchung zu den Fragen rund um Korruption oder Manipulation von Sportergebnissen während der Olympischen Spiele in Rio durchführen, die verantwortlichen Personen identifizieren und die entsprechende Vorgehensweise empfehlen», sagte McLaren. Laut der AIBA-Mitteilung vom Montag sollen Ende August erste Ergebnisse vorliegen.

Bei dem olympischen Box-Turnier vor fünf Jahren in Rio hatte es mehrere umstrittene Kampfrichter-Entscheidungen gegeben. Das Internationale Olympische Komitee hatte die AIBA im Mai 2019 wegen Führungsproblemen, finanzieller Misswirtschaft und eines umstrittenen Kampfrichterwesens suspendiert und von Olympia und der Qualifikation für Tokio ausgeschlossen. Seither organisiert eine Taskforce des IOC das Olympia-Programm der Boxer.

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